History of Mercedes 126

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Die Mercedes S-Klasse  Die Mercedes S-Klasse       

Die Baureihe W126 wurde zwölf Jahre lang produziert,  in den  Produktionszeitraum 1979–1991 zuerst als viertürige Limousine angeboten.

 

Alle Modelle des W126 haben Einspritzmotoren ausser 280S der ersten Serie, der noch einen Vergasermotor hatte, und das Exportmodell mit Dieselmotor 300SD.

 

Von Anfang an war eine Langversion des W126 erhältlich mit Ausnahmen 280 S und 260 SE.

 

Herbst 1981 wurde die Baureihe 126 auf der IAA in Frankfurt mit einer eleganten Coupe'-Ausführung ergänzt, die nur aus 8 Zyl. Motoren bestand.

 

Es trägt als Modellbezeichnung SEC, die Bodengruppe stammt von der Limousine, um 85 Millimeter gekürzt und der Radstand ist damit 30 Millimeter länger als bei der Vorgängerbaureihe.

 

An der Karosserie unterscheidet sich der SEC durch Details von der Limousine, das Coupé hat schmalere Hauptscheinwerfer; die Nebelscheinwerfer sind in die Stoßstange integriert.

     

Die Außentürgriffe wurden mit großen Kunststoffschalen versehen.    

Der Mercedes-Stern auf dem Kühlergrill wird durch ein großes Stern- Emblem im Kühlergrill ersetzt.         

Die Chromleiste am Kofferraumdeckel ist beim Coupe breiter ausgelegt als bei der Limousine.            

1980 wurde ein Airbag im Lenkrad angeboten.

 

Herbst 1985 bekam die Baureihe 126 ein Modelpflegepacket, einen neuen Facelifting mit überarbeitenden Räder, Stossfänger und den Flankenschutz. Der 3,8 Liter Motor

wurde durch einen 4,2 Liter ersetzt und der 5,0 Liter Motor bekam eine elektronische Zündanlage und eine elektronisch-mechanisch gesteuerte Einspritzanlage.

Der Höhepunkt in der Motorpalette war ein 5,6 Liter Motor mit einer Leistung von 272 PS und auf Wunsch die höherverdichtete Ausführung mit stolze 300 PS.

 

ASR wurde zum Modelljahr 1987 eingeführt und war die erste vollelektrisch gesteuerte Anfahrhilfe und war anfänglich nur für die V8-Modelle lieferbar.

Ende 1987 Modelljahr 1988 wurde zusätzlich ein Beifahrerairbag geboten.

 

Der W126 galt in den 80er Jahren als Oberklasselimousine und Luxussymbol.

 

Mitglieder der Bundesregierung wurden in den 80er Jahren fast ausschließlich in diesen Fahrzeugen gefahren auch in ausländischer Regierungen.

 

Zahlreiche Fahrzeuge wurden auch in den arabischen Raum geliefert.

 

Im Rotlichtmilieu fuhren Zuhälter mit einem solchen Fahrzeug, speziell mit Coupés, um ihren finanziellen Reichtum zu zeigen.

 

Außer einer Servolenkung und einen Drehzahlmesser an der Ausstattung  keine nennenswerten Besonderheiten, jedoch eine lange Aufpreisliste für erhältliche Extras.

Rechter Außenspiegel, elektrische Fensterheber oder eine Zentralverriegelung musste ein Aufpreis bezahlt werden.

Spitzenmodell 500 SEL hatte aber schon serienmäßig Velourssitze, vierfach elektrische Fensterheber sowie Zentralverriegelung.

 

Am ende der Bauzeit wurde die Serienausstattung immer weiter aufgewertet, so dass die Fahrzeuge aus den letzten Baujahren als relativ gut ausgestattet sind.

 

Leichtmetallfelgen waren gegen Aufpreis erhältlich. Bei Fahrzeugen der Modelpflege waren Leichtmetallfelgen bei den Coupés und den 560er-Limousinen serienmäßig.

 

Sonderausstattungen

elektrische Sitzverstellung, bei den Langversionen war zudem eine elektrisch verstellbare Rücksitzbank erhältlich, Autotelefon B-Netz, später C-Netz, Sitzheizungen, Kühlbox im Kofferraum, Türausstiegsleuchten, beleuchtete Make-Up-Spiegel in den Sonnenblenden, elektrisch betätigtes Sonnenschutzrollo für die Heckscheibe, Reiserechner.

 

Qualität

Der W126 gilt als ein robust gebautes Fahrzeug. Laufleistungen von über 500.000 km mit dem ersten Motor und Getriebe sind, besonders bei Achtzylindern,

bei guter Wartung und Pflege keine Seltenheit.

 

Herbst 1991 endete die Produktion jedoch für die meiste Varianten im April 1992 fertiggestellt.